Rallye Dakar – Brutale 9.000km unterwegs

Rallye Dakar - Brutale 9.000km unterwegs

Stephane Peterhansel (FRA) of Team Peugeot TOTAL | Foto: Copyright Flavien Duhamel/Red Bull

Rallye Dakar – Brutale 9.000km unterwegs

Al-Attiyah, Sunderland und Casale gaben den Takt vor, da Loebs Bremsen am ersten Tag versagten

Die Rallye Dakar 2018 ging endlich los, nachdem 139 Motorräder, 92 Autos, 49 Quads und 44 Lkw ihre Motoren an der Startlinie in Lima auf Touren gebracht haben.

Die erste von 14 Etappen bestand aus einer 242 km langen Verbindung von der peruanischen Hauptstadt an der Pazifikküste nach Pisco, wo eine 31 km lange Wertungsprüfung stattfand.

Es war ein kurzer, aber von der Taktik geprägter Start zur 40. Auflage des legendären Rallye-Raid-Rennens, bei dem die Fahrer ihren Rivalen keine Spur im Sand hinterlassen wollten.

Am Sonntag läuft eine 267 km lange Sonderprüfung in Pisco, 90% der Strecke abseits der Piste.

Auto

Wie bereits im letzten Jahr, hat der zweifache Gewinner Nasser Al-Attiyah Vollgas gegeben, um mit seinem Toyota Hilux die erste Etappe des Rennens zu gewinnen. Nasser Al-Attiyah hatte mehr als zwei Minuten Vorsprung vor Stéphane Peterhansel und Carlos Sainz und fünf Minuten vor Sébastien Loeb, der mit seinem Peugeot 3008DKR Maxi nur drei Kilometer vor der Wertungsprüfung mit einem Bremsversagen kämpfte.

Al-Attiyah sagte: „Ich bin sehr glücklich, aber morgen ist ein neuer Tag. Wir sind voller Zuversicht. „

Loeb fügte hinzu: „Wir sind sehr langsam gefahren und haben versucht, die Etappe zu beenden. Es war schwierig, da ich nicht bremsen konnte. Wir wollten nur beenden. „

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Walter Jager Nosiglia (BOL) of HT Rally Raid Husqvarna races | Foto: Copyright Flavien Duhamel/Red Bull

Motorrad

Der Brite Sam Sunderland hat in einem Sauerstoffzelt geschlafen, um sich auf das Rennen in diesem Jahr vorzubereiten. Der Red Bull KTM Factory Team Pilot hat einen unglaublichen Start mit Bestzeit und Gewinn der ersten Etappe vor Adrien van Beveren und Pablo Quintanilla hingelegt. Teamkollege und Sieger 2016 Toby Price ist mehr als drei Minuten zurück auf dem 14. Platz, Laia Sanz wurde zwölfter.

Sunderland sagte: „Es gab eine Menge Aufregung im Rennen, es ist gut hier zu sein. Wir werden morgen wieder angreifen.“

Quad

Der Chilene Ignacio Casale, Gewinner des Jahres 2014 und Vize-Weltmeister 2017, konnte sein Rennen mit seiner selbstbewussten Fahrweise gewinnen, indem er eine Minute vor Titelverteidiger Sergey Karyakin die Linie überquerte. Der Franzose Sébastien Souday wurde Dritter.

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Eduard Nikolaev (RUS) of KAMAZ – Master | Foto: Copyright Flavien Duhamel/Red Bull

Lastwagen

Die ersten drei Trucks konnten sich bei der ersten Etappe kaum voneinander absetzten. Der Tscheche Aleš Loprais vom Tatra-Team gewann die erste Etappe, indem er Martin van den Brink und den Champion von 2017 Eduard Nikolaev in seinem Kamaz-Meister hinter sich ließ.

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Quelle: Red Bull Media House GmbH